· Torsten · 1 min read
Sechs Zustände reichen. Nicht mehr, nicht weniger.
Zu viele Zustände kaschieren unerledigte Arbeit. In Betterplan habe ich mich auf sechs Zustände beschränkt — und das hat einen guten Grund.

Ich hab zu viele Teams gesehen, die Progress nur auf dem Board gemacht haben — aber nicht in der echten Welt.
Das Problem: Zu viele Zustände kaschieren unerledigte Arbeit. Waiting, In Review, Dev-Done, Ready for Deploy. Diese Story ist nicht fertig. Wer Storys durch diese Spalten schiebt, betrügt sich selbst, um mehr Aufgaben zu starten statt bestehende zu beenden.
Stop Starting, Start Finishing.
In Betterplan habe ich mich deshalb auf sechs Zustände beschränkt — nicht mehr, nicht weniger:
Discovery: Idea → Draft → Ready
Delivery: Todo → Doing → Done
Das war’s. Jede Story durchläuft erst einen Klärungsprozess (Discovery), bevor sie in die Umsetzung geht (Delivery). Kein Spalten-Chaos, kein gutes Gewissen auf Kosten echter Fertigstellung.
Davon getrennt gibt es Open und Closed. Das ist bewusst unabhängig von den sechs Zuständen. Eine Story kann auch im Draft-Status geschlossen werden — nämlich dann, wenn klar wird: Das verfolgen wir nicht weiter. Kein Verschieben, kein Einschlafen lassen, sondern ein klares Ende.
KISS. Sechs Zustände reichen, um sowohl Discovery als auch Delivery vollständig abzubilden. Das ist einfach. Einfach ist gut und schafft Übersicht.
Wie viele Spalten sind auf deinem Board — und glaubst du wirklich, du kannst nicht darauf verzichten?



