· Torsten  · 2 min read

Priorisierung ist das größte Problem von Product Ownern — mit Struktur wird es kleiner

Auf dem Product Owner World Barcamp war die am häufigsten genannte Antwort auf die Frage nach dem größten Problem eindeutig: die Priorisierung. Wie eine Storymap dabei helfen kann erkläre ich hier.

Auf dem Product Owner World Barcamp war die am häufigsten genannte Antwort auf die Frage nach dem größten Problem eindeutig: die Priorisierung. Wie eine Storymap dabei helfen kann erkläre ich hier.

Priorisierung ist das größte Problem von Product Ownern. Mit Struktur wird es gleich viel kleiner.

Auf dem Product Owner World Barcamp bei Slashwhy hat Oliver Winter von den Produktwerkern über 200 Teilnehmer gefragt, was das größte Problem bei ihrer Arbeit ist. Die mit Abstand am häufigsten genannte Antwort war: die Priorisierung der Aufgaben.

Das hat verschiedene Gründe. Für mich gehören dazu auch die Methodik und das Tooling. Flache Listen, wie man sie aus Jira oder Linear kennt, bieten kaum die Übersicht, die ich dringend bräuchte, um das große Ganze zu überblicken und seine Teile zu priorisieren.

Hilfe für die Priorisierung bietet die Struktur einer Story Map wie kein anderes Werkzeug, das ich kenne.

Eine Story Map strukturiert ein Vorhaben auf verschiedenen Ebenen:

  • Thematisch: Initiativen teilen das große Ganze in kleinere Teile und Themen auf.
  • Zeitlich: Epics beschreiben die Schritte, die notwendig sind, um das Ziel einer Initiative zu erreichen.
  • Optionen: Für jedes Epic gibt es User Stories, die die verschiedenen Optionen und Ausbaustufen beschreiben, aus denen ich wählen kann.
  • Wirkung: Releases legen den Scope fest, um bestimmte Wirkung zu erzeugen.

Jedes Mal, wenn ich eine Story Map nach diesem Prinzip aufbaue, wird die Priorisierung auf dem Board auf natürliche Art und Weise deutlich. Die Priorisierung ergibt sich fast automatisch aus der Struktur. Es gibt immer einen ersten Schritt, der vor dem zweiten passieren muss. Verbinde ich das mit einer zielorientierten Roadmap, wird deutlich, welche User Stories ich wann umsetzen muss, um ein Ziel zu erreichen.

So weit die Theorie. In der Praxis scheitert das oft am Tagesgeschäft. Stakeholder kommen mit dringenden Anfragen, meine Priorisierung gerät unter Druck. Was ich dann bräuchte, ist ein übersichtlicher Plan, der mir hilft, mein Vorgehen zu verteidigen.

Genau das hat mir in den Tools gefehlt, die ich kannte. Also habe ich Betterplan gebaut — ein Tool, in dem Story Map und Roadmap direkt verbunden sind. So sehe ich nicht nur, was ich als nächstes umsetzen sollte, sondern kann meinen Stakeholdern auch zeigen, warum — und meinen Plan verteidigen, wenn das Tagesgeschäft dagegen drückt.

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